Jugendfahrt an die Schlei

 

Segelbericht

In dieser Saison haben wir an fünf Regatten teilgenommen. Auch mit Thilo bin ich ( Annika ) gestartet.

Über eine Regatta bzw. Jugendreise möchten wir berichten:

Am Morgen des 02.07.1999 starteten wir vom KaR. mit viel Gepäck Richtung Schlei. Unsere Klubkameraden Hendrik, Katharina, Simon, Manuel, Maciej, Annika Oline, Christoph, Florian und Thilo kamen mit. Die Betreuer: Frank, Thomas, Bernie und Philip fuhren uns sicher zu unserem  Zielort. Nach einer langen, lustigen Autofahrt trafen wir gegen 15.00 Uhr in Missunde ein.

Wir bauten schnell die Zelte auf und begaben uns hungrig zu dem Topf, in dem " die weltberühmten Spaghettis" brodelten - Die Besten waren es aber nicht -. Nach dem Essen taten wir etwas für unsere Kondition und spielten Volleyball und später Fußball. Nachdem wir ein Dutzend mal über die Zeltschnüre gestolpert waren, gaben wir unser Trainingsprogramm auf, krochen in unsere Zelte und schliefen sofort ein. Am nächsten Tag frühstückten wir und danach ging es zur ersten Wettfahrt aufs Wasser. Gleich am Start gab es die ersten Rammings. Nach drei Wettfahrten standen die Tagessieger (Florian und Thilo) fest. Abends war eine Nachtwanderung geplant.

Es herrschte eine gute Stimmung, als wir nach dem Abendbrot loswanderten. Mit der Fähre ging es über die Schlei und in den benachbarten Wald. Die Aufgabe bestand darin, einen  Schatz zu finden, den angeblich ein Seeräuber vor langer Zeit versteckt hatte. Als wir ihn endlich nach Stunden entdeckten, konnten wir uns nur noch schlapp auf den Beinen halten. Die Kraft reichte gerade noch, um die gefundenen  Süßigkeiten zu vernaschen. Danach wollten wir nur noch schlafen. Die Älteren durften noch nicht ins Zelt. Sie mussten zusätzliche Aufgaben bewältigen, ehe sie ihre Belohnung empfangen konnten. Am nächsten Tag durften wir ausschlafen. Die Betreuer legten in der Zwischenzeit die Tonnen für die nächsten Wettfahrten in das Noor, eine Einbuchtung in der Nähe von Missunde, aus. Auf der großen Breite war zu viel Wind. Um neun Uhr dreißig ging es dann wieder raus aufs Wasser. Wir segelten an diesem Tag drei Stunden.

Nachdem alle Wettfahrten abgeschlossen waren, fiel uns auf, dass wir noch keine Wasserschlacht gemacht hatten. Der Gedanke wurde sofort in die Tat umgesetzt. Das bekamen auch die Teenysegler hinter uns zu spüren. Eine Pütz voll Wasser landete in ihrem Boot. Sie wollten sich natürlich sofort rächen und schon war eine schöne Wasserschlacht im Gange. Plötzlich fuhr Philip an uns vorbei und bekam eine volle Dusche ab. Er schrie noch "MEINE PAPIERE!!!!".(Wir glauben aber, dass er nur nicht nass werden wollte.) Bernie, der mit Philip auf dem Boot saß, hatte großen Spaß an der Wasserschlacht, und beteiligte sich mit großer Begeisterung. Beim Slesvig Roklub angekommen, halfen uns einige  Kinder das Boot aus dem Wasser zu ziehen. Wir putzten es, legten den Mast und schnürten alles auf dem Trailer fest. Dann ging es ab zur Siegerehrung. Bei den Teenys belegten Florian und Thilo den 1.Platz. Danach folgten wir und den 3. Platz ersegelten Annika Oline und Christoph. Auf dem 4.  und 5.  Platz landeten Schleisegler. Bei den 420er gewannen Katharina und Simon und bei den Optis Manuel. Für jeden gab es einen tollen Preis.

 

Als es hieß" Abfahrt bereit !!" waren wir alle sehr traurig. Wir hatten uns gut mit den  Schleikindern verstanden. Sie waren freundlich und hilfsbereit. Frank tröstete uns und meinte, dass uns  die Segler aus Schleswig  auch mal besuchen würden.

In Berlin wurden wir mit großer Freude von unseren Eltern begrüßt. Bei belegten Broten und frischem Gemüse berichteten wir ausführlich von unseren Erlebnissen.

Und wenn wir uns weiterhin so gut verstehen, dann fahren wir auch im nächsten Jahr wieder zu unseren Segelfreunden an die Schlei. Da sind wir beide uns ganz sicher.

Annika Lüneburg und Franziska Voigt

 

 

 

 

Lagerfeuer

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